2. Tag 2018/03/14

Heutiges Wetter: beginnend mit Regen, im Durchschnitt 5 Grad, wolkig und windig
Motivation des Tages: Abschied aus Reykjavík
Ziel: raus aufs Land
Highlights: Babalu, erste kleine „Offroad–Erfahrung“ ins Nichts, die blaue Lagune

Nach kurzer Nacht weckte uns der Regen, oder besser die Autos die entsprechenden Regenlärm machten…
Bei dem Wetter ließen wir es entspannt angehen und frühstückten erst einmal ausgiebig und entschieden uns dafür, doch gleich mit dem Auto in die Stadt zu fahren, statt zu laufen. Kommen schließlich noch genügend Optionen die Regenklamotten beim Wandern rauszuholen.

Wir ließen unsere sehr schöne Unterkunft hinter uns und starteten unsere kleine Tour am Hafen entlang. Der Regen hatte aufgehört, dafür begleitete uns der Wind wieder, dass es uns die Kapuzen vom Kopf fegte.

Memo an uns selbst: beim nächsten Mal die Mützen mitnehmen! 🧢

Statt genauem Plan ließen wir uns einfach durch die Stadt treiben und entdeckten damit viele kleine süße Geschäfte, die uns sonst wohl sicher entgangen wären.

Wir fanden Mitbringsel aus Lavagestein, in Form von Teelichthaltern…. die Isländer wissen einfach, wie sie es anstellen müssen… so ein Lavabrocken en büschen bearbeitet, damit lässt sich ganz gut Geld machen… 😉

Mit kleinem Hüngerchen steuerten wir auf das Café Babalu zu.
Von außen recht unscheinbar dafür drinnen umso durchgeknallter.
Angefangen mit scheinbar oft zu Blödsinn aufgelegten Betreibern, über alles an wild gemischtem Nippes und kitschigem Schnickschnack was man sich vorstellt; Kunstblumen, Kuckucksuhr, Zwerge, Comicfiguren und gefühlten 1000 anderen Dingen.. außerdem mit einem Star–Wars–WC inklusive entsprechender Beschallung!😱🤪 wenn ihr also mal hier seid: das sollte man sich tatsächlich nicht entgehen lassen.

 

Schon bei unserem ersten Abend in der Stadt, legten wir kurz mal die Hand auf den Asphalt, um zu prüfen, ob der im Winter wirklich beheizt ist, wie man sich erzählt. Doch wir waren wohl irgendwie an der falschen Stelle…. oder es ist am Ende weniger spürbar, als man sich das so vorstellt. 😉

Auch wenn Reykjavík wirklich ganz schön ist, mit den vielen bunten und völlig unterschiedlichen Häusern nebeneinander, was es sehr lebendig macht… so langsam wurde es Zeit sich unserem Hauptziel unserer Reise zu nähern: raus aus der Stadt.

Wenn wir uns gestern noch wunderten, dass sich Reifen aber irgendwie komisch anfühlen und hören, waren wir uns heute der aufgezogen Spikes bewusst und machten uns keine Gedanken mehr darum.😉

Frei nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“ fuhren wir gen Süden, Richtung Coast Road, das sollte nach einem Tipp, den wir erhalten hatten, die wesentlich schönere Route zu unserem nächsten Ziel in der Nähe von Selfoss sein.
Unser Navi sah das gar nicht ein, da mussten wir sie leider stumm schalten.. 🤐
ob dies der Grund war, dass wir endlich unsere erste Gravel Road befuhren, die leider ins Nichts führte und wir den Wagen denselben Weg zurück zirkeln mussten, who knows…?
Silli warnte mich leicht nervös vor Steinen und „höheren“ Schneefurchen mitten auf der „Straße“… Direkt daneben war sooo ne schöne große Wasserlache, hach hat die mich angelacht 🤪
Bin aber –noch– brav geblieben 😇😉
Und demnach ist das weiße Fahrzeug auch noch sehr sauber.

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Es ist befreiend dem „echten Island“ endlich ein Stück näher zu kommen.. Straßen, die kilometerweit durch die Landschaft führen, ohne Häuser oder andere Fahrzeuge….
die ersten Islandpferde zeigen sich auf großen Weiden 🐴
Toll 😁

Der Weg führte quasi direkt an der blauen Lagune vorbei und somit legten wir hier einen kurzen Stop ein.

Wenn man mal bedenkt, dass auch hier eine Geschäftsidee eher aus dem Zufall heraus geboren wurde…

The Blue Lagoon: “Der See entstand als „Abfallprodukt“ des nahe gelegenen geothermischen Svartsengi, das die Energie des gleichnamigen Vulkansystems nutzt. Dort wird ein Gemisch aus Meer- und Süßwasser aus einer Tiefe von etwa 2000 Meter, das in dieser Tiefe bis zu 240 °C heiß wird, zur Oberfläche gepumpt, wo es zur Stromerzeugung und zum Betrieb eines Fernwärmenetzes genutzt wird. Anschließend fließt es in das umliegende Lavafeld. So bildete sich dort ein Salzwassersee in der typisch blau-weißen Farbe, die von Kieselalgen herrührt. Zuerst kam die lokale Bevölkerung auf die Idee, darin zu baden, bis schließlich das Thermalbad errichtet wurde. Dieses pumpt mittlerweile auch eigenes Thermalwasser aus der Erde.“ (Wikipedia)

Ein besonderer Reiz , den wir nur unterstreichen können.

Wir liefen den Weg hinter dem offiziellen Teil entlang, der einen superschönen Eindruck gibt, wie es drinnen aussehen mag…
Eine elfenhafte Kulisse. Dieses irgendwie zart anmutende, milchigblaue dampfende Wasser, gesäumt von schwarzem Lavagestein und bemoosten, teilweise noch mit Schnee bedeckten Wegen und kleinen Hügeln beeindruckte uns schon sehr.
Dennoch, der Eindruck von außen war uns genug und wir fuhren weiter unserer nächsten Unterkunft entgegen.

Die Islandponys werden immer mehr.
Schafe haben wir bisher zwar noch keine gesehen, dabei soll es auf diesem Fleckchen Erde davon doch um ein vielfaches mehr als Einwohner geben. 🤔Aber die werden sicher in den kommenden Tagen noch auftauchen, da sind wir sicher 🐑🐑🐑

Autor: biaunterwegs

Hallo, vor einigen Jahren habe ich das Reisen entdeckt und dies hier ist mein erster, sehr spontaner Blog–Versuch. Ich hoffe, ihr habt ein wenig Spaß am Lesen. 😊

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