1. Tag, 2018/03/13

Heutiges Wetter: 2–5 Grad von sonnig bis wolkig und am Ende ganz schön windig
Motivation des Tages: Ankommen
Ziel: Parkhaus / Flieger / Unterkunft in der Hauptstadt

Nach einer Übernachtung und stärkendem Frühstück bei Freunden geht es los Richtung Flughafen.

YES, endlich! 😀

Erstes Ziel: das Parkhaus finden….
gar nicht sooo leicht, denn die Beschilderung ist tatsächlich dürftig, aber schlussendlich sitzen wir dann doch glücklich im Shuttle zum Flughafen.
Das Ehepaar, das mit uns fuhr machte uns, wie viele andere zuvor auch schon, mit kleinen Erzählungen Lust auf diese Insel.🇮🇸
Auch wenn die Verwunderung über die Wahl der Jahreszeit auch hier einigermaßen groß war 😉
Ha! Island im Sommer kann ja jeder 😛
Wir werden sehen, zu welchem Fazit wir am Ende der Reise kommen werden 👀😉

Da wir schon eingecheckt hatten, waren wir relativ entspannt, gaben unser Gepäck auf und die Verspätung des Fliegers bestätigte uns im „wir grooven uns jetzt langsam in den entspannten Urlaubsmodus“. 😊

Unser lilafarbener Flieger, na ja, also der Pilot, holte die Verspätung in der Luft wieder ganz gut auf, so dass wir dann doch recht pünktlich in Keflavik landeten.
Beim Anflug bot sich uns ein bizarres Bild einer schneebedeckten Insel mit Berglandschaften umrandet von den Weiten des Ozeans….

Der erste energetische Kontakt: die Haltegriffe im Shuttlebus sind…. naaa? Genau: beheizt! Geht schon gut los 😊

Durch kleinere Vorabrecherchen wussten wir: wenn Alkohol gewünscht ist, dann am besten noch im DutyFree Bereich organisieren, da jegliche Alkoholika zwar inzwischen auf Island genehmigt, aber doch um ein vielfaches teurer ist.

Um Abends mal anzustoßen wollten wir die Gelegenheit nutzen und kamen uns schon ein bisschen komisch vor, als erstes nach nem DutyFree zu fragen, aber hey 50% macht schon was aus, selbst bei der günstigsten Flasche Wein oder für die Jungs dann eher dem Sixpack Bier.

Noch fix den Schlüssel für den Mietwagen organisiert –ohne sich noch weitere Versicherungen aufschwatzen zu lassen– und los ging’s.

Der erste Eindruck: wow, kannste hier weit kucken!
Toll hier liegt noch Schnee, wie die Kinder freuten wir uns.
Über das Weiß von Frau Holle, welches bald dem grünen Moos auf dunklem Untergrund wich, gesäumt von den gezuckerten Bergketten am Horizont und überhaupt, dass wir endlich hier sein dürfen. 😊

Wir fuhren vorbei am ältesten Aluminiumwek des Landes, welches sich seit den 1969gern in mintgrün zusammen mit rotweißen Silos am Rande der Hauptstraße präsentiert.
Von jeher sind diese Werke den Isländern ein Dorn im Auge.
Nicht etwa, weil sie Unmengen an Energie verbrauchen, die ist hier schließlich im Überfluss vorhanden, sondern eher wegen der ausländischen Hersteller, die sich um die Standorte hierzulande reißen und die Befürchtung des Ausverkaufs der Natur befeuern.
Und die Natur ist eines der teuersten Güter des stolzen Isländers.

Unsere Unterkunft in der Hauptstadt war recht schnell gefunden.
Ein Zimmer in einem großen Haus mit sehr besonderer, römisch anmutender Badewanne. Wir staunten nicht schlecht.
Auch sonst wurden wir sehr liebevoll empfangen, der Frühstückstisch für morgen war auch gleich gedeckt.

Wir tigerten in die Stadt und ließen uns treiben…
der Hunger trieb uns zum Italiener, von dem aus wir einen unbeabsichtigt guten Blick in die Zimmer des direkt gegenüberliegenden jugendherbergsanmutenden Stockbettenhotel hatten 😱
Ob die Mieter sich dessen so bewusst sind.🤔

Inzwischen war es schon recht spät am Abend und, obwohl nicht wirklich kalt, fröstelte uns am Ende doch ob des Windes, der uns durch die Straßen zurück zum Auto fegte 🌬

Der Vorteil, wenn man nachts nach Hause fährt, die beleuchteten Gebäude springen einem sofort ins Auge und schon hat man ein ein spontanes neues Ziel, dreht noch einmal um und sucht sich den Weg zum Licht. 💡

Ein schöner Einstieg für den ersten Tag.

So, jetzt nach dem vielen Text noch ein paar bildhafte Eindrücke:

Autor: biaunterwegs

Hallo, vor einigen Jahren habe ich das Reisen entdeckt und dies hier ist mein erster, sehr spontaner Blog–Versuch. Ich hoffe, ihr habt ein wenig Spaß am Lesen. 😊

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